Burnout

 
Burnout – nicht nur die Seele brennt aus

Fühlen Sie sich ständig erschöpft und überfordert? Der Job, der einst so viel Spaß gemacht hat, stresst Sie nur mehr? Am Wochenende oder im Urlaub können Sie nicht mehr abschalten? Schlafstörungen und Kopfschmerzen quälen Sie und am liebsten würden Sie sich ganz zurückziehen? Möglicherweise leiden Sie unter einem Burnout-Syndrom.

Was ist ein Burnout?

Ein Burnout ist ein Zustand körperlicher, geistiger und seelischer Erschöpfung. Ursächlich ist oft eine länger andauernde Überforderung im Job oder im privaten Umfeld, kombiniert mit viel Verantwortung und einem sehr hohen Anspruch an sich selbst. Jeder kann betroffen sein, der sich viel zumutet, seine eigenen Bedürfnisse hintenanstellt und schlecht „Nein“ sagen kann. Dabei leiden auf der körperlichen Seite die Zellen des Organismus unter Mangelerscheinungen und können nicht mehr die volle Leistung erbringen.

Symptome eines Burnout

Ein Burnout kann mit körperlichen Beschwerden wie Schlafstörungen, Antriebslosigkeit und Konzentrationsschwäche einhergehen. Psychische Verstimmungen wie innerliche Resignation, soziale Isolation oder Depressionen können auftreten.

Wie kann ein Burnout entstehen?

Mittlerweile ist bekannt, dass chronischer Stress zu Burnout führen kann. Die Schulmedizin macht hier vor allem die Psyche verantwortlich. Doch aus meiner Sicht sollte auch die körperliche Seite bei Stress und Überlastung nicht vernachlässigt werden. Dazu gehört die Funktion der Nebenniere und der Zellen als Kraftwerke des Körpers.

Die Nebenniere ist erschöpft

Denn wenn der Mensch Stress hat, läuft die Hormonproduktion auf Hochtouren. Dann werden vor allem in der Nebenniere Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol produziert. Diese Hormone lassen unsere Aufmerksamkeit ansteigen, treiben den Blutdruck und den Puls in die Höhe und durch einen hohen Blutzuckerspiegel wird mehr Energie bereitgestellt. Das ist eine wichtige und richtige Reaktion des Organismus, um akuten Stress und Gefahrensituationen zu begegnen. Hält der Stress jedoch ständig an, produziert der Körper immer mehr Cortisol und Adrenalin, der Regelkreis gerät aus dem Takt. Die Nebennieren sind erschöpft und brennen aus. Der Cortisolspiegel sinkt in weiterer Folge unter den Normwert, weil die Nebenniere nicht mehr produzieren kann. Der Cortisolspiegel aus der Nebennierenrinde kann mit Speichelproben getestet werden, Adrenalin aus dem Nebennierenmark mit einem Test aus dem Morgenurin. Insbesondere die Schilddrüse ist über den hormonellen Regelkreis eng mit der Nebenniere verknüpft, sodass bei Problemen mit den Nebennieren oft die Schilddrüse mitbetroffen ist.

Den Zellen im Körper fehlen Mikronährstoffe

Leidet ein Patient an Burnout, so ist auch die Funktion der Zellen in unserem Organismus betroffen. Diese sind unter anderem für die Energieproduktion zuständig. Dafür brauchen sie große Mengen an Vitamin B6, Magnesium, Q10, Zink oder anderen Spurenelementen. Außerdem sind Antioxidantien wie Vitamin C, D, Selen und andere Stoffe erforderlich. Stehen diese nicht in ausreichender Menge zur Verfügung, so laufen die Stoffwechselvorgänge nur mehr auf Sparflamme ab – wir sind erschöpft. Dieser Mangel kann durch die Ernährung beeinflusst sein, aber auch durch Halswirbelsäulenprobleme, chronische Infektionen, Stress oder Belastungen mit Umweltgiften wie z.B. toxische Metalle. Weitere mögliche Ursachen können eine KPU oder HPU sein. Im Rahmen von Nahrungsmittelunverträglichkeiten (NMU) sollte besonders auf eine Histaminunverträglichkeit geachtet werden.

Haben Sie noch Fragen oder möchten Sie gerne erfahren? Freue ich mich über einen Termin in meiner Praxis unter Tel. 06028 – 9916140.